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martin wilhelm "Wir stehen hier in der Mitte einer der letzten verbleibenden Boom-Regionen und reden über nicht vermarktbare Flächen." "Die Akzeptanz des Freiraums ist natürlich erst mal eine Beobachtung. Und in dieser Stadt hinzuschauen und zu sagen: Sie ist leer und das ist okay!, das war ein großer Schritt, auch im allgemeinen Verständnis." "Deswegen haben wir gesagt: Freiraum! Der nächste Schritt ist: besetzen!" "Es bringt nichts, immer nur auf den Investor von außen zu hoffen, der hier einschwebt und Geld und Wohlstand mitbringt. Wir setzen auf Innenentwicklung, also wirklich auf diejenigen, die schon da sind." "Man geht zur Stadt und denkt, man würde offene Türen einrennen, wenn es die Chance gibt, den Stillstand zu aktivieren und eine Dynamik zu erzeugen, aber der Anknüpfungspunkt ist einfach nicht da!" "Die Bürger sehen die Chance, die in dieser Leere drinsteckt, konzipieren selber was, und vertreten das auch noch relativ aggressiv und gut im politischen Raum." |