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wolfgang kil "Wir haben gar keine Bilder, was das heißt, wenn plötzlich nur noch die Hälfte der Leute da ist." "Wir diskutieren bis jetzt, wenn wir über diese leeren Häuser reden, über eine Oberfläche!" "Wir haben ein Umverteilungsproblem nicht nur von Geld und Macht, sondern auch von Zeit." "Unter jungen Architekten gibt es die Forderung, die Eigentumsfrage in den Städten zu stellen. Und ich finde, darauf kommen Planer und Praktiker, die unkonventioneller sind, die nicht so tief in den alten Regeln stecken, sehr schnell." "Hier entstehen Räume für Leute, die nicht nur den Umgang mit alten Häusern neu lernen, sondern auch den Umgang mit dem Leben neu." "Die Urbanität, die ich mit vorstelle und warum ich gerne in solche Gegenden gehe: Ich hoffe immer, dass ich dort Leute treffe bei unkonventionellen Handlungen. Als ich in Hellersdorf zum Fotografieren war und plötzlich kleine Mädchen mit Shetland-Ponys quer durch die WBS-70-Platten ritten, das war ein so verrücktes Bild...also wenn eine Stadt für solche Überraschungen gut ist, dann ist sie für mich urban!" |