margit czenki & christoph schäfer

margit czenki + christoph schäfer
 

"Wir haben hier eine andere Auffassung von Stadt vorgeschlagen."

"Wir haben dieses Gebiet erstmal geöffnet als ein Gebiet, für das man sich Vorstellungen macht."

"Und in St. Pauli, wo es wenig Geld gibt, und man einen Alltag hat, wo man sich grad so durchrobbt, ist man das überhaupt nicht mehr gewöhnt, sich was zu wünschen. Und das war das Tolle an der kollektiven Wunschproduktion, dass sich etwas geöffnet hat: Hey, aha, das ist unser Ort!"

"Wir wollten nicht nur als Verhinderer dastehen, sondern mit Wünschen an den Start kommen, die eine gewisse Verführungs- kraft haben."

"Hier rundherum ist Prostitution und da können schon einmal Frauen mit Waffen dastehen. Ja, überlebensgroß und als Piratinnen aufs Wasser schauen!"

"Das Archiv für Unabhängigen Experimentellen Urbanismus, das ist uns deshalb wichtig, weil man dem Design eines Parks nicht unbedingt ansieht, welche Kämpfe dem voraus gegangen sind."

"Die Arbeit wird immer darin bestehen, wie öffnet man Räume, wie hilft man dazu, dass eine Stadt sich wieder mehr öffnet und offen bleibt an den Stellen, wo sie es ist."